Kunst im hbw
Alfred de Vivanco-Luyken – Stahlplastik
Alfred de Vivanco-Luyken
* 1938 † 2004
Deutscher Bildhauer, Maler und Grafiker. Er gilt als ein vielseitiger Künstler, dessen Werk von expressiven Aquarellen bis zu monumentalen Stahlplastiken reicht. Seine Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt und prägen bis heute das Stadtbild Münchens. 1969 erhielt er den Preis der 1. Triennale für farbigen Holzschnitt und 1986 wurde er mit dem renommierten Seerosenpreis ausgezeichnet.
Rezeption und Einfluss
Alfred de Vivanco-Luyken wurde als vielseitiger Künstler beschrieben, der sowohl große Skulpturen als auch intime Aquarelle meisterte. Die Süddeutsche Zeitung würdigte seine Fassaden- und Stahlplastiken als „Bewegung in Beton und Stahl“ und hob die gestalterische Kraft seiner Arbeiten im öffentlichen Raum hervor.
Der Merkur betonte die „positive Ausstrahlung“ seiner Aquarelle auf Japanpapier, die „Wärme und Leichtigkeit“ vermitteln und an die Tradition Emil Noldes anknüpfen. Kritiker lobten die technische Herausforderung dieser Malweise und die Fähigkeit des Künstlers, trotz der schwierigen Materialeigenschaften eine klare Formensprache und feine Details zu bewahren. Alfred de Vivanco-Luyken selbst sah seine Postkartenformate als „intime Zwiesprache“ mit dem Betrachter und als Gegenpol zu seinen monumentalen Skulpturen.
Der akademische Maler und Bildhauer Alfred de Vivanco-Luyken ließ Farben und Materialstrukturen miteinander wirken. Braun, Blau und Silber bilden den Farbklang für die Stahlplastik im Nordgarten. Die Plastik ist aus matt geschliffenem V2A-Stahl gefertigt und auf einer Bodenplatte aus Corten-Stahl montiert.
- Künstler Alfred de Vivanco-Luyken
- Objektart Stahlplastik
- Titel Ohne Titel
- Größe 295 x 295 x 137 cm
- Standort im hbw Erlhof